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Rohrleitungstechnik

 

Das Fachgebiet Rohrleitungstechnik beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den neuesten technischen Entwicklungen von Rohrleitungen, Komponenten und Verfahren in der Gas-, Wasser- und Abwasserentsorgung, der Pipelinetechnik, dem Korrosionsschutz, der Rohrleitungssanierung, der Rohrnetzplanung und -instandhaltung sowie der Mess-, Steuer- und Regeltechnik.

 

 

3R

Berstlining mit grabenloser Einbindung der Anschlusskanäle

Stand der Technik und neue Möglichkeiten bei der grabenlosen Erneuerung

Autor: Jörg Sommer
Ausgabe 07-08  2017 
4 Seiten
Schlüsselwörter: Rohrleitungstechnik,Korrosionsschutz,Regelwerk

Das Berstlining-Verfahren wird bereits seit den 1980er Jahren erfolgreich zur grabenlosen Erneuerung von Ver- und Entsorgungsleitungen eingesetzt. Hier kann weltweit auf ein Erfahrungsschatz von mehreren tausend Kilometern zurückgeblickt werden. Kennzeichnend für diese Technik ist, dass mit Hilfe eines Schneid- bzw. Berstkörpers ein Altrohr zerstört und in das umgebende Erdreich verdrängt wird, wo es dann ein Bestandteil der Rohrbettung darstellt. Im gleichen Arbeitsgang erfolgt der Einbau eines Neurohres mit gleichem oder größerem Querschnitt. Das Berstlining ist also ein trassengleiches Erneuerungsverfahren. Aufgrund des Verdrängungsvorganges werden vorhandene Anschlussleitungen bzw. -kanäle in Mitleidenschaft gezogen und sind daher bislang in offener Bauweise einzubinden. Neue Verfahrenstechniken und Werkzeuge ermöglichen jedoch auch beim Berstlining-Verfahren unter gewissen Voraussetzungen die grabenlose Einbindung von Anschlusskanälen. Alternativ hierzu ist es ebenfalls möglich, Anschlusskanäle in Anlehnung an die Berliner Bauweise (Bauen im Bestand) aus vorhandenen Schächten in neuer Trasse zu verlegen und an bestehende Schachtbauwerke einzubinden.