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Gebäudetechnik

 

Das Fachgebiet der Gebäudetechnik befaßt sich schwerpunktmäßig mit der Praxis der Technischen Gebäudeplanung, -ausrüstung und -instandhaltung, insbesondere der Heizungs-, Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik, der Energiesystemtechnik, der Energiepolitik, dem Brandschutz, Facility Management, Netzwerktechnik und Smart Home.

 

 

GI - GebäudeTechnik | InnenraumKlima

Auswirkungen der Sensorpositionen in einem Raum auf den Heiz- und Kühlenergiebedarf und die thermische Behaglichkeit

Autor: Claudia Kandzia / Ralf Gritzki / Clemens Felsmann / Donald Stubbe
Ausgabe 06  2015 
14 Seiten
Schlüsselwörter: Energie,Lüftung & Klimatechnik,Flächenheizsysteme,Deckenkühlung,Lüftungssysteme,Lüftungstechnik,Raumklima,Kühlung,GI

Da Menschen in Industriegesellschaften einen Großteil ihrer Zeit in Innenräumen verbringen, ist es unumgänglich, die Gebäude entsprechend zu beheizen und zu klimatisieren, um den thermischen Komfort sichern zu können. In der Gebäudeenergietechnik ist zum energieeffizienten Betrieb eine umfangreiche Sensorik notwendig, die optimal positioniert sein sollte. Gekoppelte Gebäude-, Anlagen und Strömungssimulationen werden durchgeführt, um Aussagen über die Auswirkungen der Position des Raumtemperaturfühlers auf die Energieeffizienz treffen zu können. Für alle Belüftungsvarianten und Sensorpositionen werden größtenteils die Anforderungen zur thermischen Behaglichkeit nach DIN EN ISO 7730, Kategorie A erfüllt. Die Unterschiede im Energiebedarf sind bei einer temperierten Wand im Kühlfall höher als im Heizfall, für eine temperierte Decke ist dies umgekehrt. Für den Kühlfall lässt sich eine optimale Sensorposition definieren, die unabhängig vom jeweiligen Lüftungssystem ist. Im Heizfall ändert sich die optimale Position des Sensors mit Variation des Lüftungssystems. Im Falle der Quelllüftung lassen sich sowohl im Kühl- als auch im Heizfall die deutlichsten Unterschiede des Energiebedarfs in Abhängigkeit von der Sensorposition feststellen.