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Gebäudetechnik

 

Das Fachgebiet der Gebäudetechnik befaßt sich schwerpunktmäßig mit der Praxis der Technischen Gebäudeplanung, -ausrüstung und -instandhaltung, insbesondere der Heizungs-, Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik, der Energiesystemtechnik, der Energiepolitik, dem Brandschutz, Facility Management, Netzwerktechnik und Smart Home.

 

 

GI - GebäudeTechnik | InnenraumKlima

„Combined Energy Lab 2.0“ für die integrale Analyse von gebäudetechnischen Anlagen

Ein Beitrag aus dem HRC-Tagungsband 2014

Autor: Alexander Buchheim / Joachim Seifert / Lars Schinke
Ausgabe 05  2014 
5 Seiten

Aufgrund der aktuellen energiepolitischen Situation in Deutschland, ist momentan ein tiefgreifender Wandel der Energieversorgung zu beobachten. Neben der verstärkten Nutzung regenerativer Energiequellen und dem anvisierten Ausstieg aus der Kernenergienutzung ist zusätzlich ein Trend zu einer deutlich dezentraleren Ausrichtung der Energiebereitstellung mittels Förderung von Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu erkennen. Speziell das im Gebäudebereich, z. B. durch den Einsatz von Wärmepumpen, erschlossene Potential zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen (Solarstrahlung, Außenluft) ist jedoch zeitlich nur eingeschränkt und nicht kontinuierlich vorhanden. Des Weiteren ergeben sich künftig durch die zu erwartende Umstrukturierung der Energieerzeugung höhere Diskrepanzen zwischen Energieangebot und -bedarf (Bild 1), was zwangsweise zu starken Diskontinuitäten als auch einer flexiblen Preisgestaltung führen wird. Diese künftigen Randbedingungen werfen auf der einen Seite die Frage nach einer energetischen Bewertung von gebäudetechnischen Anlagen auf, die eine flexible Gestaltung der relevanten Eingangsgrößen berücksichtigt. Auf der anderen Seite ist es von großer Bedeutung, eine Verknüpfung der sich daraus ergebenden energetischen Kennwerte mit der Wärmephysiologie des Menschen zu schaffen. Somit kann mittels einer umfassenden Analyse gebäudetechnischer Anlagen unter der Einhaltung entsprechender Behaglichkeitskriterien zunächst eine Abschätzung zu Energieeinsparpotentialen im Gebäudebereich erfolgen. Zudem werden Erkenntnisse hinsichtlich einer optimalen Auslegung und Betriebsweise künftiger als auch bestehender Anlagen gewonnen. Des Weiteren sollen Wechselwirkungen mit der aktuellen und zukünftigen Energieversorgungsstruktur analysiert werden.