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    Gebäudetechnik

     

    Das Fachgebiet der Gebäudetechnik befaßt sich schwerpunktmäßig mit der Praxis der Technischen Gebäudeplanung, -ausrüstung und -instandhaltung, insbesondere der Heizungs-, Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik, der Energiesystemtechnik, der Energiepolitik, dem Brandschutz, Facility Management, Netzwerktechnik und Smart Home.

     

     

    GI - GebäudeTechnik | InnenraumKlima

    Entwicklung eines Personensimulators zur detaillierten Bewertung der thermischen Behaglichkeit

    Autor: Benjamin Zielke/Martin Kriegel

    Ausgabe 03 

    2013 

    8 Seiten

    Schlüsselwörter: Lüftung & Klimatechnik,GI

    In inhomogenen Umgebungen, wie zum Beispiel in Kraftfahrzeugen, Flugzeugen oder Eisenbahnwagen ist die messtechnische Bewertung der thermischen Behaglichkeit eine große Herausforderung. Lokale Effekte haben hier einen besonders großen Einfluss auf das thermische Empfinden. Im Vergleich zur Größe solcher Räume ist der menschliche Körper nicht vernachlässigbar klein. Daher ist die Approximation einer Person als Punkt, wie im Behaglichkeitsmodell von Fanger vorgeschlagen, nicht hinreichend. In einem aktuellen Forschungsprojekt soll die thermische Behaglichkeit anhand der Wärmeabgabe einer aus 16 Körperteilen bestehenden, beheizten Puppe berechnet werden. Die räumliche Ausdehnung und die Temperaturverteilung des Körpers werden auf diese Weise berücksichtigt. Erste Versuche hierzu zeigen vielversprechende Ergebnisse; die Einflussgrößen Luftgeschwindigkeit, Strahlung und Bekleidung konnten gemessen werden. Der momentan in der Entwicklung befindliche Prototyp ist aus kohlefaserverstärktem Kunststoff hergestellt. Die Wärme wird durch einen Heizdraht erzeugt, ein Nickeldraht-Widerstandsthermometer misst die Oberflächentemperatur. Ziel ist ein Stand-alone-Gerät mit integrierter Mess- und Regelungstechnik, Leistungselektronik und Datenlogger. Die Oberflächentemperatur der einzelnen Körperteile wird softwaregesteuert geregelt, indem das thermoregulative System des Menschen simuliert wird. Aus der Messung der Wärmeabgabe wird dann die lokale und globale thermische Behaglichkeit ermittelt.