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Gebäudetechnik

 

Das Fachgebiet der Gebäudetechnik befaßt sich schwerpunktmäßig mit der Praxis der Technischen Gebäudeplanung, -ausrüstung und -instandhaltung, insbesondere der Heizungs-, Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik, der Energiesystemtechnik, der Energiepolitik, dem Brandschutz, Facility Management, Netzwerktechnik und Smart Home.

 

 

Gesundheits Ingenieur

Effects of Density on Distribution Behavior of "cold" Contaminants in Low Velocity Ventilation

Autor: Hossein Sagheby/Martin Kriegel, Birgit Müller
Ausgabe 05  2012 
4 Seiten
Schlüsselwörter: Lüftung & Klimatechnik,Kältetechnik,GI

Die Verteilung von Luftverunreinigungen ist nach wie vor ein zentrales Thema im Bereich der Innenraumluftqualität. In Strömungen mit hoher Geschwindigkeit spielt die Dichte der Verunreinigungen oft eine zu vernachlässigende Rolle bei der Vorhersage der Verteilungsroute der Emissionen. Aktuelle Voruntersuchungen haben gezeigt, dass die Dichte der Emissionen einen entscheidenden Einfluss auf deren Verteilung haben kann, wenn die Luftgeschwindigkeit klein ist. Beispielsweise kann bei der Quelllüftung eine Freisetz-ung von Schadstoffen aus "kalten" Quellen zu einer für Quelllüftung untypischen Konzentrationsverteilung führen, bei der die obere Warmschicht nicht mehr die höchste Schadstoffkonzentration enthält. Als kalte Quellen werden in den Raumluftstudien Quellen bezeichnet, die weder selbst Wärme produzieren noch sich direkt in einer starken Auf-triebsströmung befinden. In diesen Fällen ist der Effekt des Dichteunterschieds von freigesetzten Gasen oder Dämpfen nicht mehr zu vernachlässigen. Anhand von Untersuch-ungen in einer vertikalen Strömung mit niedriger Geschwin-digkeit wurde in dieser Studie durch den Einsatz eines schweren Tracergases der Übergangspunkt gesucht, bei dem der Effekt der Gasdichte eine entscheidende Rolle spielt. Die Ergebnisse werden mit Hilfe der gemittelten Gaskonzentration in der Strömung und der Archimedes-Zahl - als einer Funktion der Gaskonzentration und der Luftgeschwindigkeit - dargestellt. Diese Ergebnisse weisen auf einen bestimmten Bereich der Archimedes-Zahl hin, bei dem die Trägheitskräfte der Strömung nicht mehr "stark" genug sind, um den Effekt der Dichte (Gravitationskraft) zu dominieren. Für Lüftungsarten mit kleinen Geschwindigkeiten, wie z.B. Quelllüftung, kann das zur Folge haben, dass die Verunreinigungen aus unbeheizten Quellen nach unten fallen, was zu einer ungünstigen Verteilung der Schadstoffkonzentration führen würde. Erste Hinweise hierfür liefern die Ergebnisse von Tracergasuntersuchungen in einem Raum mit einer typischen Quellluftströmung.