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Gas & Energie

 

Das Fachgebiet Gas & Energie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Gewinnung, Erzeugung, Verteilung und Anwendung von Erdgas, Biogas und Gas allgemein in der industriellen und  kommunalen Gaswirtschaft. Das Themenspektrum umfasst die Gasversorgung, den -transport, die -speicherung und den -handel, die Gasgewinnung, den Gasmarkt und Regulierungen, den Rohrleitungsbau, -instandhaltung und -prävention, die Gasgerätetechnik, MSR - Messen-Steuern-Regeln, Smart Metering, Smart Grid, Smart Energy, Power to Gas, die Gasbeschaffenheit, die Biogaserzeugung, -aufbereitung und -einspeisung sowie neue Technologien.

 

gwf - Gas+Energie

Biologische Methanisierung von Wasserstoff, um das volle Potenzial des Gasnetzes zu nutzen

Autor: Markus Ostermeier
Ausgabe 11  2017 
8 Seiten

Mit der biologischen Methanisierung werden Wasserstoff (H2) und Kohlenstoffdioxid (CO2) in Methan (CH4) umgewandelt. Stammt der Wasserstoff aus einer mit erneuerbarem Strom betriebenen Elektrolyse, wird das Verfahren im Allgemeinen Power-to-Gas genannt., Das erzeugte Methan ist gleichwertig mit Erdgas, jedoch mit dem großen Vorzug, CO2-neutral zu sein. Im Gegensatz zu Wasserstoff kann es unbegrenzt in das europäische Erdgasnetz eingespeist werden. Ein weiterer Vorteil gegenüber Wasserstoff ist, dass bestehende erdgasbasierte Verfahren ohne Verfahrenswechsel oder zusätzliche Investitionen, nur über einen Kraft- oder Brennstoffwechsel von fossilem Erdgas hin zu erneuerbarem Methan CO2-neutral werden können., Der Vorteil der biologischen Methanisierung liegt generell in den niedrigen Investitions- und Betriebskosten. Wird ein entsprechend optimierter biologischer Katalysator verwendet, lässt sich der Prozess zusätzlich sehr robust gestalten, einfach automatisieren und problemlos auf einen industriellen Maßstab skalieren. Aufgrund seiner Unempfindlichkeit gegen Verunreinigungen, können darüber hinaus ohne weiteres eine Reihe verschiedener CO2-haltiger Gase verarbeitet werden. Es können sowohl reines CO2 zum Beispiel aus Fermentationsprozessen als auch unbehandeltes Biogas aus Biogas- oder Kläranlagen oder Geothermiegase verwendet werden., Mit der biologischen Methanisierung von Wasserstoff lässt sich somit das volle Potenzial der vorhandenen Erdgasinfrastruktur optimal und wirtschaftlich CO2-neutral erschließen.,

gwf - Gas+Energie

Biologische Methanisierung von Wasserstoff, um das volle Potenzial des Gasnetzes zu nutzen

Autor: Markus Ostermeier
Ausgabe 11  2017 
8 Seiten

Mit der biologischen Methanisierung werden Wasserstoff (H2) und Kohlenstoffdioxid (CO2) in Methan (CH4) umgewandelt. Stammt der Wasserstoff aus einer mit erneuerbarem Strom betriebenen Elektrolyse, wird das Verfahren im Allgemeinen Power-to-Gas genannt., Das erzeugte Methan ist gleichwertig mit Erdgas, jedoch mit dem großen Vorzug, CO2-neutral zu sein. Im Gegensatz zu Wasserstoff kann es unbegrenzt in das europäische Erdgasnetz eingespeist werden. Ein weiterer Vorteil gegenüber Wasserstoff ist, dass bestehende erdgasbasierte Verfahren ohne Verfahrenswechsel oder zusätzliche Investitionen, nur über einen Kraft- oder Brennstoffwechsel von fossilem Erdgas hin zu erneuerbarem Methan CO2-neutral werden können., Der Vorteil der biologischen Methanisierung liegt generell in den niedrigen Investitions- und Betriebskosten. Wird ein entsprechend optimierter biologischer Katalysator verwendet, lässt sich der Prozess zusätzlich sehr robust gestalten, einfach automatisieren und problemlos auf einen industriellen Maßstab skalieren. Aufgrund seiner Unempfindlichkeit gegen Verunreinigungen, können darüber hinaus ohne weiteres eine Reihe verschiedener CO2-haltiger Gase verarbeitet werden. Es können sowohl reines CO2 zum Beispiel aus Fermentationsprozessen als auch unbehandeltes Biogas aus Biogas- oder Kläranlagen oder Geothermiegase verwendet werden., Mit der biologischen Methanisierung von Wasserstoff lässt sich somit das volle Potenzial der vorhandenen Erdgasinfrastruktur optimal und wirtschaftlich CO2-neutral erschließen.,