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    gwf - Wasser|Abwasser

    Elimination von Mikroverunreinigungen aus biologisch gereinigtem Kommunalabwasser mittels kombinierter Membran- und Aktivkohleadsorptionsverfahren

    Autor: Gregor Knopp / Fei Yang / Peter Cornel
    Ausgabe 01  2016 
    14 Seiten

    Im vorliegenden Artikel werden verschiedene Verfahrenskonfigurationen auf Basis der Mikrofiltration und der Aktivkohleadsorption zur Elimination von Mikroverunreinigungen aus biologisch gereinigtem Kommunalabwasser untersucht. Beim PAK-Kontaktverfahren mit nachgeschalteter Mikrofiltrationsanlage wurden bei einer PAK-Dosis von 5 mg/l PAK-Aufenthaltszeiten von 12, 24 und 48 h erprobt. Längere PAK-Aufenthaltszeiten verbessern die Elimination; eine PAK-Dosis von 5 mg/l ist bei einer PAK-Aufenthaltszeit von 48 h für die Elimination einer breiten Substanzpalette um ≥ 80 % nicht ausreichend. Höhere PAK-Dosen konnten mit der eingesetzten Mikrofiltrationsanlage wegen Verblockung der Membran nicht realisiert werden. Vorgeschaltete Mikrofiltrationsanlagen haben keinen Einfluss auf die Elimination von Mikroverunreinigungen durch Aktivkohlefilter, allerdings erhöht eine weitgehende Suspensaentnahme den Abstand der Rückspülung von durchschnittlich 1,4 d auf 10,3 d. Höhere Leerbettverweilzeiten sind für das Erzielen eines höheren Abwasserdurchsatzes bei gleicher Zielstellung vorteilhaft: Für die meisten Mikroverunreinigungen wurden bei Leerbettverweilzeiten von 12,5 min die Kriterien von c/c0 = 0,05 und c/c0 = 0,20 i. d. R. nach einem deutlich höheren spezifischen Durchsatz erreicht. Die Auswertemethodik hat einen wesentlichen Einfluss auf die Interpretation des bevorstehenden Aktivkohleaustausches: Im Vergleich zu einer konventionellen Auswertung der momentanen Zu- und Ablaufkonzentration (c/c0) konnten bei einer integrierenden Betrachtung deutlich höhere Durchsätze ermittelt werden. Die Senkung des (filtrierten) CSB unter den Schwellenwert nach Abwasserabgabengesetz (AbwAG) von 20 mg/l war während des Versuchszeitraumes durch die Aktivkohlefilter gewährleistet.