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    gwf - Gas+Energie

    Zustandsbewertung von metallischen Rohrleitungen der Gas- und Wasserversorgung

    Die DVGW-Merkblätter GW 18 und GW 19 im Kontext der aktuellen Regelwerke zur Instandhaltung

    Autor: Hans-Jürgen Kocks / Hans Gaugler

    Ausgabe 01 

    2016 

    11 Seiten

    Schlüsselwörter: Gas & Energie,Netze & Speicher,Rohre & Komponenten

    Im Zuge der Veröffentlichung der DVGW Regelwerke W 402 und G 402 zur Datenerfassung für die Rehabilitationsplanung von Gas- und Wasserleitungen sowie den Regelwerken zur Auswertung solcher Daten, das DVGW-Arbeitsblatt W 403 und das DVGW-Merkblatt G 403, ergibt sich der Bedarf für eine Richtlinie zur systematischen Zustandserfassung von Rohrleitungen bei Aufgrabungen vor Ort, um auf Basis des sich ergebenden Zustandskatasters kritische Leitungsbereiche im Netz zu lokalisieren und sinnvolle Ersatzmaßnahmen einzuleiten. Grundsätzlich besteht beim kathodisch geschützten Stahlrohr die Möglichkeit diese Zustandserfassung, im Sinne des dazu veröffentlichten DVGW-Merkblattes GW 18 zu realisieren. Eindeutig komplexer ist eine Auswertung auf statistischer Basis, wenn wie im Falle nicht kathodisch geschützter Leitungen nur einzelne Kriterien für eine Bewertung und vor allem für die Wahl zu rehabilitierender Leitungsabschnitte zur Verfügung stehen. Ausgangspunkt für die Rehabilitationsplanung sind Ausfallwahrscheinlichkeiten, die aus Schadenstatistiken abgeleitet werden. Die Historie zeigt, wie zweifelhaft solche Statistiken sein können. Das DVGW-Merkblatt GW 19 bietet nicht nur Hilfestellung bei der Zustandserfassung, sondern liefert auch das Verständnis in der korrekten Bewertung der Schadensfälle vor Ort.