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    GI - GebäudeTechnik | InnenraumKlima

    Einsparung elektrischer Antriebsenergie durch instationären Betrieb der Wärmezufuhr einer Flächenheizung – Ergebnisse experimenteller Untersuchungen

    Autor: Michael Klemke / Martin Kriegel

    Ausgabe 04 

    2015 

    11 Seiten

    Schlüsselwörter: Energie,Regelungstechnik,Flächenheizsysteme,Fußbodenheizungen,Pumpen,Energieeffizienz

    Angesichts steigender Energiekosten nimmt die Notwendigkeit effizienter anlagentechnischer Versorgungskonzepte stetig zu. Dazu zählt die Wärmeverteilung innerhalb von Gebäuden. Im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ wird am Hermann-Rietschel-Institut (HRI) der TU Berlin das Projekt „Entwicklung einer Regelung für Flächenheizsysteme zur Minderung der Pumpenenergie, zur bedarfsgerechteren Beheizung und zur einfacheren Systemintegration verschiedener Heizflächen“ bearbeitet. Primäres Ziel ist die Reduktion des elektrischen Energiebedarfes der Zirkulationspumpe zur Wärmebereitstellung. Werden die Vorlauftemperatur eines Heizkreises und in der Folge die Temperaturspreizung über die wärmeübertragende Fläche erhöht, so ist bei instationärem – also getaktetem Betrieb der Zirkulationspumpe – im Mittel über die Zeit ein geringerer Massestrom erforderlich. Gleichzeitig kann infolge höherer Vorlauftemperaturen die Aufheizzeit eines Raumes nach einem Absenkbetrieb reduziert werden. Interessant ist die Anwendung vor allem für die Anbindung von Flächenheizsystemen an bestehende Wärmeerzeuger (z.B. bei der Sanierung im Altbau) oder in Kombination mit konventionellen Heizkörpern (z. B. Radiatoren und Konvektoren) – also überall dort, wo das Heizsystem eine Vorlauftemperatur von mehr als 35 °C bereitstellen muss.