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Industriepumpen + Kompressoren

Zehn Jahre erfolgreicher Einsatz von TID-Kolbenringen bei hohen Druckdifferenzen

Autor: Norbert Feistel
Ausgabe 02  2010 
8 Seiten
Schlüsselwörter: Kompressoren,Zubehör + Dienstleistungen

Bei der ölfreien Verdichtung auf Drücke im Bereich um und bei mehr als 200 bar können die Grenzen trocken laufender Reibdichtungen erreicht oder auch überschritten werden. Häufig sind die benötigten Fördermengen bei diesen Anwendungen eher gering, was vor allem bei der letzten Verdichtungsstufe zu einem sehr kleinen Zylinderdurchmesser führt. Für die hoch belasteten Dichtelemente resultiert hieraus ein Optimierungsproblem: Sie müssen die benötigten Festigkeits- und Steifigkeitswerte aufweisen sowie eine gute Fähigkeit zur Verschleißkompensation besitzen. In der Praxis zeichnen sich solche Dichtsysteme meist durch eine wenig überzeugende Dichtfunktion aus, und/oder die üblicherweise angestrebte Standzeit von minimal 8000 Stunden wird beträchtlich unterschritten. Ein Lösungsansatz für solche Applikationen basiert auf der Verwendung von so genannten "gefangenen Kolbenringen" zum Schutz der eigentlichen Dichtringe vor hohen dynamischen Druckdifferenzen. Diese bereits seit vielen Jahren bekannte Kolbenringbauform wird mit segmentierten Kolbenringen ähnlich einem Packungsring zu einem heterogenen Dichtsystem kombiniert. Zehn Jahre Betriebserfahrungen mit diesem Dichtsystem - vor allem bei der trocken laufenden Verdichtung von Wasserstoff - zeigen ein positives Bild.