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    gwf - Gas+Energie

    Der Coating Inspector – Qualitätssicherung beim passiven Korrosionsschutz auf Pipelinebaustellen

    Autor: Hilmar Jansen / Andre Graßmann / Thomas Löffler

    Ausgabe 12 

    2014 

    8 Seiten

    Ein funktionierender und aufeinander abgestimmter aktiver und passiver Korrosionsschutz ist maßgeblich für die dauerhafte Integrität und fehlerfreie Funktionalität einer neu verlegten Stahlrohrleitung sowie aus kostentechnischer Sicht von elementarer Bedeutung für das Erreichen der angestrebten Nutzungsdauer. Der passive Korrosionsschutz umfasst alle Maßnahmen, welche eine gegen korrosive Medien abschirmende Wirkung erzielen. Dies erreicht man u.a. durch einen geeigneten Überzug oder Beschichtung der Stahlrohrbauteile sowie konstruktive Maßnahmen. Für den erdverlegten Rohrleitungsbau existiert in Abhängigkeit des jeweiligen Anwendungsbereiches hierzu eine Vielzahl von Regelwerken. Neben der Qualität und der richtigen Auswahl der eingesetzten Materialien spielt die Qualität der Verarbeitung, insbesondere der Nachumhüllung unter Baustellenbedingungen, eine zentrale Rolle. Nach Anwendung der technischen Möglichkeiten zur Fehlervermeidung, wie produktspezifische Schulungen oder gezielter Materialeinsatz, verbleibt für eine Minimierung des Fehlerrisikos, in Anlehnung an das Poka Yoke System aus der Automobilindustrie, noch die Möglichkeit einer Fehlerquelleninspektion. Auf den Rohrleitungsbau übertragen bedeutet dies die Qualitätsüberwachung der eingesetzten Bauteile und Materialien und der Umhüllungsarbeiten. Aus diesem Grunde wurde in 2012 im Rahmen des Projektes Erdgastransportleitung Loop Sannerz-Rimpar seitens der Open Grid Europe GmbH erstmalig ein sogenannter Coating Inspector eingesetzt, der als wesentliche Aufgabe die genannte Fehlerquelleninspektion / Qualitätssicherung hatte.