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GI - GebäudeTechnik | InnenraumKlima

Erfassung und Abscheidung chirurgischen Rauchs beim Einsatz einer Rauchgas-Absaugung in einem OP der Raumklasse 1a

Autor: Omar Guerra Gonzalez / Dirk Jarzyna / Frank Reichert
Ausgabe 03  2014 
14 Seiten
Schlüsselwörter: Brandschutz,Rauchableitung,GI

Diese Untersuchung befasste sich mit der Behandlung von emittiertem chirurgischen Rauch in einem 1a-OP-Raum nach DIN 1946-4 bei der Verwendung eines HF-Skalpells und einer mobilen OP-Absaugung. Der besondere Schwerpunkt lag dabei bei der Erfassung und Filterung der Rauchgase durch die angeschlossene OP-Absaugung. Die Analyse der Rauchgase konzentrierte sich dabei auf partikuläre und dampfförmige Bestandteile. Im Vordergrund stand das Rückhalteverhalten in der Filterkassette gegenüber einer Vielzahl der analysierten Substanzen. Untersucht wurden zwei Filterkassetten, die sich jeweils in der adsorptiven Ausrüstung unterschieden. Der Partikelfilter war in beiden Filterkassetten identisch. Es wurde sowohl die Saugleistung der Anlage als auch die Filtrationseigenschaften der im Filter eingebauten Medien untersucht. Während die Partikelabscheidegrade befriedigend ausfielen, zeigten sich bei der Filterleistung der verschiedenen sorptiven Ausrüstungen große Unterschiede. Die Breitbandigkeit der entstandenen Gase stellte hohe Anforderungen an die sorptiven Medien. Im Rahmen der Untersuchungen kamen sowohl eine Schüttung als auch modular aufgebaute Filterschäume zum Einsatz. Die Filtereffizienz gegen verschiedene Gase wurde ermittelt. Diese in-Situ-Ergebnisse wurden durch standardisierte Labormessungen mit genormten Prüfsubstanzen, bestätigt. Beim Betrieb der verschiedenen Filterkonfigurationen zeigten sich große Unterschiede in der Saugkraft. Die druckdifferenzreduzierten und auf den chirurgischen Rauch gut eingestellten Schaumvarianten, verbesserten die Erfassungs- und Filterleistung der OP-Absaugung und reduzierten die durch die Raumlufttechnik zu verdrängende Last.