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    gwf - Gas+Energie

    Transformationspfade zur Treibhausgasneutralität der Gasnetze und Gasspeicher nach COP21

    Autor: Gert Müller-Syring, Marco Henel, Marek Poltrum, Fabian Möhrke und Felix Ortloff
    2019 
    8 Seiten
    Schlüsselwörter: Reports,Gas & Energie

    Im DVGW-Forschungsvorhaben „Transformationspfade zur Treibhausgasneutralität der Gasnetze und Gasspeicher nach COP21“ wurden der mögliche Beitrag als auch kostenoptimale Transformationspfade der Gasinfrastruktur (d. h. der Ertüchtigung für höhere Wasserstoffgehalte) auf dem Weg in eine treibhausgasneutrale Energieversorgung untersucht. Die erneuerbaren Gase aus Power-to-Gas können bis 2050 für etwa 45 Mrd. € Mehrkosten integriert werden. Im Vergleich der Technologiepfade wird mit Fokus auf die Gasinfrastruktur dabei vorwiegend Wasserstoff (EE-PtG-H2) genutzt. Dies entspricht lediglich ca. 25 % der ohnehin für die Instandhaltung der Gasinfrastruktur aufzubringenden Kosten. Um den Transformationsprozess der Gasinfrastruktur möglichst kosteneffizient zu gestalten, wird der Gaswirtschaft empfohlen, eine Strategie für den Weg in eine treibhausgasneutrale Gasversorgung 2050 in Form einer Roadmap zur Treibhausgasneutralität des Gassystems nach COP21 zu entwickeln. Betreibern der Gasinfrastruktur (Netze und Speicher) sollten zukünftig bei anstehenden Ersatzinvestitionen auf die jeweils modernste Alternative hinsichtlich der Wasserstofftoleranz zurückzugreifen, um zukunftsrobust zu investieren. Gesetzgeber und Regulierungsbehörden sind aufgerufen, dies im regulatorischen Rahmen vorzusehen und die Entwicklung mit geeigneten Maßnahmen, wie der Anrechenbarkeit auf die wälzbaren Kosten, zu unterstützen. Die Nutzer der Gasinfrastruktur, Gasanwender in den Sektoren Wärme, Strom und Verkehr, wie auch die Wasserstofferzeugung, wurden im Rahmen dieser Arbeit noch nicht mit einbezogen.