SciFo - ScienceForum

    Angebot anfordern

    Für ein individuelles Angebot stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Nutzen Sie einfach unser Formular und wir kontaktieren Sie schnellst möglich.


    >> zur Angebotsanfrage

    Testzugang anfordern

    Jetzt Zugang anfordern und 30 Tage kostenlos testen!

    >> zum Testzugang

     Fragen zu SciFo?


    >> FAQ


    >> Kontaktieren Sie uns

     

     

    gwf - Wasser|Abwasser

    Räumliche Verteilung der Schwermetallgehalte in den Oberböden von 35 Versickerungsmulden für Verkehrsflächenabflüsse

    Autor: Nils Horstmeyer, Maximilian Huber, Jörg E. Drewes, Brigitte Helmreich
    Ausgabe 01  2018 
    12 Seiten

    Bei der Versickerung von Verkehrsflächenabflüssen wird in Deutschland nach DWA-A 138 und DWA-M 153 in Abhängigkeit von der Verschmutzung eine Vorbehandlung, beispielsweise über einen bewachsenen Oberboden, empfohlen. Dabei wird die stoffliche Verschmutzung des Verkehrsflächenabflusses nach der durchschnittlichen täglichen Verkehrsstärke (DTV) eingruppiert. Durch eigene frühere Untersuchungen von Oberböden in Versickerungsmulden wurde gezeigt, dass zusätzlich kritische Stellen (z. B. Stop+Go-Bereiche, Kreuzungen sowie Stellen mit Leitplanken) bei der stofflichen Belastungsabschätzung und Planung berücksichtigt werden sollten. Die in dieser Studie ausgewerteten 262 Bodenproben aus 35 Versickerungsmulden zeigen, dass die Schwermetalle Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer und Zink in unterschiedlichen Tiefen und Abständen zur Fahrbahn zurückgehalten werden. Für Kupfer und Zink ist eine deutliche Abnahme der Gehalte mit der Tiefe und im Abstand vom Fahrbahnrand festzustellen, welche zudem mit dem organischen Kohlenstoffgehalt korreliert. Die ermittelte Verlagerung von Cadmium in tiefere Schichten ist besonders für den Betrieb und die Wartung von Versickerungsmulden wichtig, um eine mögliche Gefährdung des Grundwassers zu vermeiden. Die Angabe einer allgemeinen Standzeit von Oberböden in Versickerungsmulden ist aufgrund der Heterogenität der Böden und der vielen ortspezifischen Randbedingungen nicht möglich.