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    gwf - Gas+Energie

    Messunsicherheiten in Gasmessanlagen

    Autor: Klaus Steiner
    Ausgabe 07-08  2017 
    8 Seiten

    Messunsicherheiten kennzeichnen Streuungen von Messwerten, die den Messgrößen zugeordnet sind. Sie begrenzen Wertebereiche, innerhalb dessen der Erwartungswert oder beste Schätzwert der Messgröße mit einer anzugebenden Wahrscheinlichkeit liegt. In diesem Artikel wird die Messunsicherheit von Messgrößen einer Gasmessanlage nach ISO 5168 bzw. dem „Leitfaden zur Angabe der Unsicherheit beim Messen (GUM)“ berechnet. Analysiert wird eine redundante Dauerreihenschaltung für Hochdruckmessungen nach dem DVGW Arbeitsblatt G 492 mit zwei Ultraschallgaszählern in Reihe in beiden Messstrecken. Es wird gezeigt, dass die relativen Messunsicherheiten für die Energiemessung in solchen Gasmessanlagen die Anforderungen der Genauigkeitsklasse A nach EN 1776 erfüllen. Des Weiteren zeigen die Berechnungen, dass die relativen Messunsicherheiten kleiner als ein Drittel der unter Betriebsbedingungen einzuhaltenden Fehlergrenzen der Messgeräterichtlinie (MID) und der OIML R 140 sind. Die Berechnungsmethode und Störgrößen werden ausführlich diskutiert.