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GI - Gebäudetechnik in Wissenschaft & Praxis

Energetische Bewertung von Mikro-KWK-Systemen mit einem HiL-Teststand

Autor: Martin Knorr / Maximilian Beyer / Lars Schinke / Joachim Seifert
Ausgabe 03  2017 
9 Seiten

Die Bewertung von Energieversorgungssystemen im Gebäudebereich ist von entscheidender Bedeutung für einen objektiven energetischen, ökologischen und wirtschaftlichen Vergleich konkurrierender anlagentechnischer Systeme. Im Kontext der Energiewende und der sich hieraus ergebenden Transformation der Energieerzeugungsstrukturen wächst die Bedeutung dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung, welche zum Beispiel durch Mikro-KWK-Geräte realisiert werden kann. Wie bei anderen Wärmeerzeugern basieren energetische Bewertungsverfahren für Mikro-KWK-Geräte auf statischen Verfahren und vereinfachten dynamischen Messungen. Wie sich am Beispiel von Wärmepumpen und Gas-Brennwertgeräten zeigt ([1], [2]), weichen die in Feldmessungen nachgewiesenen Effizienzwerte teilweise deutlich von den berechneten Werten ab. Eine Ursache hierfür ist die unzureichende Abbildung realer Randbedingungen in den Bewertungs- und Berechnungsverfahren. Um zu praxisgerechten Werten zu gelangen, wird in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben der TU Dresden, der RWTH Aachen und der Universität Stuttgart ein Bewertungsverfahren auf Basis der Hardware-in-the-Loop Methodik (HiL) entwickelt. Das Vorhaben wird vom BMWi unter den Kennzeichen 03ET1211 A-C gefördert. Der vorliegende Beitrag greift Teilaspekte aus diesem Forschungsvorhaben auf und fokussiert auf die Bestimmung von Jahresnutzungsgraden für Mikro-KWK-Geräte.