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GI - Gebäudetechnik in Wissenschaft & Praxis

Analysen zum dynamischen Komfortempfinden

Autor: Joachim Seifert / Lars Schinke / Alexander Buchheim / Maximilian Beyer / Bert Oschatz
Ausgabe 03  2017 
12 Seiten

Technische Anlagen im Bereich der Gebäudeenergietechnik werden zum heutigen Zeitpunkt meist mittels Energiebilanzen bewertet, wodurch ein Vergleich zwischen den Systemen möglich ist. Jedoch steht eine Bewertung aus wärmephysiologischer Sicht kaum im Fokus, obwohl für stationäre Verhältnisse ausreichend Grundlagenwissen vorhanden ist. Zur umfassenden Anwendung kamen stationäre Bewertungskriterien für das Raumklima in [1] und [2], wobei Übergabesysteme für den Heizfall wie auch für den sommerlichen Kühlfall analysiert wurden. Bei beiden Untersuchungen kamen die von FANGER [3] formulierten Behaglichkeitskriterien zur Anwendung. Gerechtfertigt wurde diese Vorgehensweise mit den Angaben in ISO 7730 [4] / prEN 16798-1 [5], die ausführen, dass bei kleinen Schwankungen der Raumtemperatur die Verhältnisse nach den stationären Bewertungskriterien analysiert werden können. Praktische Erfahrungen zeigen jedoch, dass transiente thermische Vorgänge vom Nutzer deutlich wahrgenommen werden. Dies war der Anlass an der TU Dresden, ein Forschungsvorhaben [6] zu initiieren, welches die Bewertung der thermischen Behaglichkeit durch Probanden unter transienten Vorgängen zum Ziel hatte. Nachfolgend sollen Ergebnisse dieses Forschungsvorhabens dokumentiert werden.