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    GI - Gebäudetechnik in Wissenschaft & Praxis

    Betonkernaktivierung mit Luft im Vergleich zu etablierten Systemen der Raumkühlung

    Autor: Cristiane Schwenk / Anton Maas

    Ausgabe 01 

    2017 

    11 Seiten

    Der vorliegende Beitrag untersucht mit Hilfe von Simulationen die luftgestützte Betonkernaktivierung im Kontext etablierter, bestehender Systeme zur passiven Kühlung von Nichtwohngebäuden. Grundlage der Studie stellen drei Systeme mit luftgestützter Betonkernaktivierung, zwei Systeme mit wassergestützter Betonkernaktivierung und ein konventionelles System mit Umluftkühler dar. Die Ergebnisse zeigen, dass die Betonkernaktivierung mit Luft bei Standard-Klima („Normal“-TRYs) angenehme sommerliche Raumlufttemperaturen ermöglicht. In überwarmen Sommern („Sommer“-TRYs) stößt die luftgestützte Betonkernaktivierung an ihre Grenzen, die Anzahl der Übertemperaturgradstunden übersteigt deutlich die Anforderung der DIN 4108-2 (500 Kh/a – Grenze). Deutlich weniger Probleme mit Überwärmung zeigen dagegen die wassergestützten Systeme, im untersuchten Spektrum bleiben alle Varianten unterhalb von 500 Kh/a. Hinsichtlich der erforderlichen Hilfsenergie für Lüftung, Heizung und Kühlung zeigt sich für die luftgestützten Systeme ein deutlicher Mehraufwand von bis zu 35 kWh/(m²a) gegenüber wassergestützter Betonkernaktivierung.