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Industriepumpen + Kompressoren

Membrandosierpumpen sorgen für eine konstante, ölfreie CO2-Kühlung

Autor: BETTINE KUHNERT
Ausgabe 02  2016 
4 Seiten
Schlüsselwörter: Kompressoren

Mit einem Umfang von 26,659 km und etwa 9.600 Magneten ist der Large Hadron Collider (LHC), der bisher größte und aufwendigste Beschleuniger der berühmten Großforschungseinrichtung CERN. Das Large Hadron Collider beauty (LHCb)-Experiment, das A Toroidal LHC ApparatuS (ATLAS)-Experiment und das Compact Muon Solenoid (CMS)-Experiment sind drei der vier Experimente, die derzeit am LHC installiert sind. Um präzise Messungen zu erzielen, werden Silizium-Detektoren in unmittelbarer Nähe des Interaktionspunkts aller Experimente montiert. Kohlenstoffdioxid-Kühlanlagen kühlen die innersten Schichten der Silizium-Detektoren auf Temperaturen von bis zu -40 °C. Dazu werden im LHCb-Experiment seit 2007 zwei Membrandosierpumpen der LEWA GmbH eingesetzt. Diese gewährleisten den gleichmäßigen Volumenstrom, der für eine ständige und konstante Kühlung notwendig ist, und garantieren somit einen störungsfreien Betrieb. Zwei ähnliche Systeme, die redundant in Betrieb sind, regeln seit Anfang 2015 das Temperaturmanagement des IBL-Subdetektors des TALS-Experiments. Für das Upgrade des CMS-Pixel-Detektors, das 2016 installiert werden soll, wurde ein neues CO2-Kühlsystem mit einer LEWA-Remote-Head-Dosierpumpe gebaut und in Betrieb genommen. Anders als Standardpumpen können diese das stark komprimierte CO2 ohne Wärmeeintrag fördern.